CAD/CAM in der Zahntechnik
 
CAD heißt soviel wie Computer gestützte Konstruktion. Es stellt somit eine Art „elektronisches Zeichenbrett“ dar.
CAM steht für Computer gestützte  Fertigung. Diese bezieht sich dabei auf die Berechnung und Bereitstellung der notwendigen Fräsbahnen für die Maschinensteuerung, bzw. der Fräsmaschinen.
Wie werden Kronen und Brücken mit CAD/CAM bei uns hergestellt?

Vom Abdruck des Zahnarztes wird wie gewohnt ein Modell hergestellt. Gips und Sägemodellsystem spielen hierbei keine Rolle.

Dieses Modell platzieren wir danach in einem Scanner. Dieser tastet das Modell mittels Laserstrahl ab.

 

Der 3D-Scanner basiert auf dem Linienschnittverfahren in Kombination mit 2 Kameras und einer Genauigkeit <20µm. Alle Oberflächenpunkte werden vollständig erfasst, indem das Modell in allen 3 Raumachsen bewegt wird. Einzigartig ist, dass die Software automatisch erkennt, ob einzelne Bereiche nicht vollständig erfasst wurden und dann unter verändertem Betrachtungswinkel den fehlenden Bereich erneut scannt. Als Antagonist kann nicht nur ein Quetschbiss, sondern auch das Gesamte Gegenkiefermodell gescannt werden.

Auf dem nun virtuell vorliegenden Modell kann die entsprechende Arbeit am PC konstruiert werden. Von Kronen und Brücken auch mit okklusaler Kaufläche, Teleskope, Stege, Inlays bis zu individuellen Implantatabutments sind hier kaum Grenzen gesetzt. Die Software zeigt automatisch Schwachstellen an und bietet so die nötige Sicherheit.

Unsere 5-Achs Maschine setzt in Punkto Präzision, Zuferlässigkeit und exakte Konstruktionswiedergabe Maßstäbe auf dem dentalen CAD/CAM-Markt.

Das Dichtsintern der Zirkonoxidgerüste im Sinterofen wird von uns über einen externen Computer mit spezielle Software überwacht, so dass ein optimaler Sinterprozess garantiert ist.

Wir verwenden nur hochwertige Materialien und garantieren darüber hinaus auch eine Material schonende Weiterverarbeitung für größtmögliche Sicherheit.